Was passiert, wenn ein Künstler ein Haus entwirft – und man tatsächlich darin wohnen kann?
In Stuttgart hat Michael Preuss gemeinsam mit seiner Frau Nina und dem britischen Künstler Richard Woods ein außergewöhnliches Tiny House auf das Dach seiner Galerie und Kreativagentur gebaut: knallbunt, grafisch, gerade einmal 18 Quadratmeter groß – und gleichzeitig Kunstwerk, Wohnraum und künftig auch Zuhause für internationale Künstlerinnen und Künstler.
Antje spricht mit dem Werber, Kreativdirektor, Galeristen und leidenschaftlichen Kunstsammler über die Entstehung dieses besonderen Hauses, über 15 Monate Baustopp und darüber, warum weniger Platz manchmal mehr Freiheit bedeutet.
Es geht um die Frage, wie viel wir eigentlich brauchen, um gut zu leben, um Kunst als selbstverständlichen Teil des Alltags und um ein Zuhause, in dem mehrere hundert Werke ihren Platz finden. Michi erzählt außerdem, warum er schon als 18-Jähriger sein Geld lieber in Kunst investierte, weshalb Hängen und Rahmen für ihn fast wie Yoga ist und warum er mit seiner Familie nach 20 Jahren Berlin nach Stuttgart gezogen ist.
Ein Gespräch über Kunst und Wohnen, Sammelleidenschaft, kreative Freiräume und die Erkenntnis: Reduce to the max.